.jardin des plantes.

ein tanz des schmerzes,

in jedem atemzug der liebe gleich.

 

so unendlich viel davon

in alles leben verteilt,

 

in jedem schritte

zu allem bereit.

 

taub in der stille, 

dich blut in jedem atemzug durchstreift.

 

tiefen sich in die augen schauen,

sanften gemütes durch den käfig wankent,

sonar keinem andern gleich.

 

in jedem augenblick seine pupille mir folgend,

laufen ihm tränen über seine wangen.

 

wie ein kinderherz,

kristalle der liebe&des schmerzes zur gleichsamen zeit,

herzen der endlosen welten ergreift.

 

atemtropfen sich an stäben winden,

spielend kinders klänge gehör finden.

 

mich seines blickes nicht kann entbinden,

so schiebt sich leise der vorhang der pupille auf,

sanftmütig in meinem stand,

betrachted sich zweier seelen im gewand.

 

kinder der welten.

in allen parallelen ihres seins.

 

meiner schritte samtig weich, 

folgen blicke ihrem schweif.

 

müde von dem was einem in solchen käfigen bleibt,

sind gedankenwelten im herzen das zuhause, frei.

 

sonar und doch so fern, 

seelengefährten lauschend pochenden herzen.

 

.text©SI/PCP.

05.02.17 zu erik satie-once up a time in paris